Haus der Genossenschaften, Im Westfeld
Ostfassade zur Burgfelderstrasse
Nord - & Ostfassade zur Burgfelderstrasse
Indach-PV-Anlage mit Einbauten von Dachgauben und Dachfenstern
Treppenhaus Erdgeschoss
Seminarraum Erdgeschoss mit Fenster nach Osten und Süden
Eingang Erdgeschoss mit Blick zum Seminarraum
Korridor Erdgeschoss mit Zugang zu Büro
Korridor 1. Obergeschoss mit bestehenden Einbauschränken
Neuer Einbau von Teeküchen auf jedem Geschoss
Besprechungsnische am Ende des Korridor
Neuer Ausbau des Dachgeschosses zu Grossraumbüro
Einfach von Teeküche im Dachgeschoss mit Blick in das Grossraumbüro
Treppenhaus mit bestehendem sanierten Wand- & Bodenbelag
Haus der Genossenschaften, Im Westfeld
Mit der Entwicklung des Westfelds entsteht auf dem ehemaligen Felix-Platter-Areal in Basel ein neues, genossenschaftlich geprägtes Stadtquartier. Das Haus der Genossenschaften an der Burgfelderstrasse wird Teil dieser Entwicklung. Im Auftrag der Baugenossenschaft wohnen&mehr wurde das bestehende Gebäude sorgfältig saniert und für eine zeitgemässe Büronutzung umgebaut.
Der Entwurf folgt einer klaren Haltung: Die vorhandenen räumlichen und materiellen Qualitäten bilden die Grundlage für die neue Nutzung. Statt das Gebäude grundlegend zu verändern, werden bestehende Strukturen erhalten, gezielt ergänzt und weiterentwickelt. So bleibt seine Geschichte ablesbar und verbindet sich mit den Anforderungen an eine zeitgemässe Arbeitsumgebung.
Die oberen Geschosse beherbergen die Geschäftsstelle der Baugenossenschaft wohnen&mehr. Hier befinden sich die Arbeitsplätze und Besprechungsräume der Genossenschaft, die das Westfeld entwickelt und bewirtschaftet. Ergänzend entstehen ein Seminarraum im Erdgeschoss sowie Teeküchen auf den einzelnen Etagen. Die Korridore werden zu verbindenden Erschliessungsräumen mit informellen Begegnungsorten. Bestehende Einbauschränke bleiben erhalten und werden in das neue Nutzungskonzept integriert.
Ein wesentlicher Eingriff ist der Ausbau des Dachgeschosses. Unter dem bestehenden Dach entsteht ein grosszügiger, offener Arbeitsraum. Neue Dachgauben und Dachfenster bringen Tageslicht in die Räume und schaffen zusätzliche räumliche Qualitäten. Die Dachsanierung wird mit einer integrierten Photovoltaikanlage verbunden, die sich in die Dachlandschaft einfügt.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz. Im Treppenhaus werden die bestehenden Wand- und Bodenbeläge sorgfältig saniert. Neue Elemente fügen sich bewusst in den Bestand ein, ohne dessen Charakter zu überdecken. Das Zusammenspiel von Alt und Neu bleibt sichtbar und prägt die Atmosphäre des Hauses.
Die Planung und Realisierung erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft, den Fachplanern und den ausführenden Unternehmen. Die unterschiedlichen Anforderungen an Nutzung, Haustechnik, Brandschutz und Akustik wurden mit dem Anspruch verbunden, möglichst viel der bestehenden Substanz zu bewahren.
Das Haus der Genossenschaften zeigt, wie durch gezielte Eingriffe aus einem bestehenden Gebäude ein zeitgemässer Arbeitsort entstehen kann. Ein Haus, das seine Identität behält und gleichzeitig Raum für neue Formen der Zusammenarbeit und Begegnung schafft.
Bauherrschaft Baugenossenschaft wohnen & mehr
Bauzeit September 2022 bis Mai 2023
Bezug Juni 2023
Bauingenieur Ulmann Kunz Bauingenieure
Elektroplanung Eplan
HLKK HeiVi
Sanitärplanung Bogenschütz
Brandschutz Peter Berger Consulting
Akustik Durable
Umwelt & Sicherheit Ryser & Partner
Fotos Kathrin Schulthess & Architekten